Archäologisches Freilichtmuseum Groß Raden

[…] ist der ideale Ausgangspunkt für einen unvergesslichen Urlaub an der Mecklenburgische Seenplatte

Eingebunden in die reizvolle Seenlandschaft um Sternberg – dem Eingang zur Mecklenburgischen Seenplatte und zur Müritz – ist das Freilichtmuseum Groß Raden ein Ort der Erholung, der Entspannung und der Bildung. Die Slawensiedlung (Altslawischer Tempelort des 9. und 10. Jahrhunderts) gilt als beachtenswerte Sehenswürdigkeit in Mecklenburg Vorpommern.

Gut zu wissen – der Groß Radener See wird auch Binnensee genannt.

Ich möchte ein wenig aufklären:

Über die Kultur der slawischen Stämme in Mecklenburg war bis zum Ende des zweiten Weltkrieges recht wenig bekannt. Wertvolle oder besonders schöne Funde wurden oftmals den Wikingern und nicht den Wenden, wie man die slawischen Bewohner Mecklenburgs damals nannte, zugeschrieben.

Freilichtmuseum Groß Raden
Archäologisches Freilichtmuseum Groß Raden – mit Slawen Siedlung und Slawen Burg.

Urlaub an der Mecklenburgischen Seenplatte beginnt im Archäologischen Freilichtmuseum Groß Raden!

Es geht in jedem Fall um Urlaub in Mecklenburg Vorpommern (Urlaubsland Nr. 1 in Deutschland) und Urlaub an der Müritz (größter Binnensee in Deutschland). Dabei ist es völlig egal, ob Sie …

  • Urlaub an der Mecklenburgischen Seenplatte,
  • der Müritz,
  • oder der Ostsee,
  • Urlaub mit Kindern,
  • Urlaub mit Hund – oder Beiden …,
  • ob Sie einen Landurlaub auf dem Bauernhof
  • oder einfach nur eine tolle Ferienwohnung in Mecklenburg Vorpommern suchen.

Aber auch das ist Mecklenburg Vorpommern …
Traumhafte Weiten, Alleen und romantische Winkel voll Ruhe und Beschaulichkeit. Mehr als 2.000 Schlösser sowie Guts- und Herrenhäuser erwarten Sie, teils verschlafen, teils erwacht mit neuen Ideen für Familien, Sport und Gesundheit. Übrigens auch für Ihren Ruhestand als komfortabler Ruhesitz.

Wissenswertes über den Ort Groß Raden

Archäologisches Freilichtmuseum Groß Raden

Der Ort Groß Raden liegt in der Nähe von Sternberg, inmitten der Mecklenburgischen Seenplatte. Die Hafenstadt Wismar (da gibt es lecker Fisch), die Landeshauptstadt von Mecklenburg Vorpommern – Schwerin, mit dem Schweriner Schloss sowie Rostock – dem Tor zur Welt, sind gut erreichbar.

Außerdem haben Sie die 1.000 Seen der Mecklenburgischen Seenplatte direkt vor der Tür und von der Ostsee, der Insel Rügen, dem Meeresmuseum in Stralsund, dem Darwineum in Rostock und der Müritz (größter Binnensee innerhalb Deutschlands) ganz zu schweigen. Was will man mehr?

Die Geschichte zum Freilichtmuseum Groß Raden, Ewald Schuldt der Entdecker – Professor, Doktor Ewald Schuldt, 1914-1987

Freilichtmuseum Groß Raden Ewald Schuldt
Ewaldt Schuldt

Die großen Bodendenkmale, wie die Burgwälle von Dorf Mecklenburg, Dobin, Ilow, Quetzin, Teterow, Werle und viele andere gehören zu den oberirdischen Zeugen dieser Siedlungsperiode.

Die slawische Keramik ließ sich durch die charakteristische Ornamentik gut von der germanischen unterscheiden. Lanzenspitzen, Äxte, Sicheln, Pfrieme, Messer, Schläfenringe, Perlen, Kämme, Schleifsteine und Spinnwirtel befinden sich unter den bekannten Sachgütern aus Eisen, Stein, Glas, Knochen und Geweih. Schatzfunde aus zerhacktem Silberschmuck und Münzen zeugen von den weitreichenden Handelsbeziehungen.

Wägestücke und Klappwaagen für die Gewichtsbestimmung des Silbers bei Käufen und Verkäufen gelten als wichtige Belege für den Handel. Man kannte somit zweifel los zwar zahlreiche Kulturgüter und Denkmale aus der Slawenzeit Mecklenburgs – doch tiefergehende Forschungen zu Wirtschaft, Siedlungswesen, Burgenbau und zur materiellen Kultur erfolgten erst durch Ewald Schuldt.

Seiner mecklenburgischen Heimat eng verbunden, begann er nach der Berufung zum Direktor des 1953 aus der vorgeschichtlichen Abteilung des Schweriner Landesmuseums hervor gegangenen Museums für Ur- und Frühgeschichte Schwerin – Forschungsstelle für die Bezirke Rostock, Schwerin und Neubrandenburg – mit der Durchführung großer Forschungsaufgaben, vorrangig mit der Erforschung slawischer Burgen.

Zusammen mit Prof. Dr. Wilhelm Unverzagt

[…] von der Deutschen Akademie der Wissenschaften zu Berlin untersuchte Ewald Schuldt

  • von 1950 bis 1953 den Burgwall auf der Insel im Teterower See,
  • 1956 bis 1961 die Burgen von Behren? Lübchin,
  • 1962 die Alte Burg von Sukow und 1963?64 die Wallanlage von Neu Nieköhr / Walkendorf, die alle im Kreis Teterow gelegen sind.
  • 1959 führte Ewald Schuldt eine begrenzte Ausgrabung an Wall und Innenfläche der altslawischen Burg von Liepen, Kr. Rostock, durch.
  • 1973 begannen umfangreiche Untersuchungen in der altslawischen Siedlungskammer am Sternberger See mit den Burgen Groß Raden, Groß Görnow und Sternberger Burg. Die Ergebnisse seiner Forschungen waren großartig und übertrafen alles bisher in Mecklenburg Bekannte.

Die Freilegung des Grundrisses eines Kultgebäudes gehört zu den herausragenden Besonderheiten. Im Jahre 1980 schloss Ewald Schuldt die Untersuchungen hier weitgehend ab. Erste Ergebnisse aller seiner Ausgrabungen legte er umgehend in von ihm heraus gegebenen Jahrbüchern für Bodendenkmalpflege vor.

Nach Abschlug der jeweiligen Grabung erschien zu den größeren Untersuchungen eine Monographie in der Publikationsreihe der Akademie oder in den Beiträgen des Museums für Ur- und Frühgeschichte der Bezirke Rostock, Schwerin und Neubrandenburg. Es bestand eine enge Zusammenarbeit mit der Akademie der Wissenschaften in Berlin und Fachkollegen des In- und Auslandes.

Ewald Schuldt

… war sowohl ein erfolgreicher Autor als auch ein Herausgeber. Ab 1953 edierte er das Jahrbuch für Bodendenkmalpflege in Mecklenburg, insgesamt 28 Bände. Seit 1967 erschien im Jahresrhythmus eine Monographie in der Beiträge Reihe, von der er 14 Bände herausgab. 3 davon von ihm selbst geschrieben. Außer dem zeichnete er für die 3 Bände der vor- und frühgeschichtlichen Denkmäler und der Funde im Gebiet der Deutschen Demokratischen Republik verantwortlich.

1958 begann er, seine Forschungen auch der breiten Öffentlichkeit in Bildkatalogen vorzustellen. 24 dieser Kataloge hat er selbst geschrieben. Sie fanden bei der Bevölkerung großen Anklang. Das letzte Heft über den eintausendjährigen Tempelort Groß Raden erschien 1987 zur Eröffnung des Museumshauses wenige Tage vor dem Tode des Forschers. (mehr auf Wikipedia …)

Geschichte zum Freilichtmuseum Groß Raden, Ewald Schuldt

Freilichtmuseum Groß Raden – eine Galerie

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